Mittwoch, 9. April 2014

Gesammelt und gekocht

Auch wenn das Wetter heute alles andere als schön war, bin ich wieder unterwegs gewesen. Schön warm und wetterfest angezogen, habe ich mich auf die Suche nach Löwenzahn-Blüten gemacht. Sie blühen zwar reichlich und überall, aber an Straßen und öffentlichen Wegen wollte ich natürlich nicht pflücken.

So führte mich mein Weg nach Brandenburg - ich habe es ja nicht weit - durch die Felder. Da pfiff ganz schön der Wind und ein paar Schauer gab es auch. So war ich doch ganz froh, als ich mein Körbchen endlich voll hatte.

Zuhause angekommen, ging es an die Zupferei, denn für den Löwenzahn-Gelee verwendet man nur die gelben Blütenblätter. Das habe ich auf einem großen Brett gemacht, damit jeder ungebetene Gast noch die Chance hatte, zu entkommen, bevor die Blütenblätter mit Wasser zusammen in einem großen Topf aufgekocht werden. Ein paar Rapskäfer suchten auch alsbald das Weite. Wer diese Gelegenheit nicht wahrgenommen hat, wurde unweigerlich mit zu Gelee verkocht.

6 Minuten müssen nun die Blütenblätter kochen. Dann gießt man alles durch ein Sieb. Zu der gewonnenen Flüssigkeit kommt jetzt etwas Zitronensaft und der Gelierzucker. Nach nochmaligem vierminütigem Kochen kann alles in Gläser gefüllt werden.

Irgendwo habe ich gelesen, das der Gelee ein bisschen wie Lindenblütenhonig schmeckt. Zumindest kommt er dem Honiggeschmack sehr nahe, das kann ich bestätigen.







Vielen Dank für's Anschauen!

Liebe Grüße
Jutta

Kommentare:

  1. Tolle Sachen machst du, liebe Jutta. Davon habe ich noch nie etwas gehört, klingt aber interessant. Da ich den ganzen Rasen voller Löwenzahn habe, sollte ich das zumindest vor dem nächsten Mähen auch mal probieren.
    Liebe Grüße
    Elke

    AntwortenLöschen
  2. ich habe das voriges jahr schon mal in einem blog gelesen, dass man aus löwenzahnblüten marmelade oder gelee kochen kann, neugierig wie ich bin habe ich dann mal eine blüte probiert, konnte mich mit ihrem geschmack aber nicht wirklich anfreunden.

    jetzt wo die schreibst, dass es ähnlich wie honig schmeckt kann ich mir das geschmacklich schon eher vorstellen

    lg gabi

    AntwortenLöschen
  3. ...das habe ich noch nie gemacht, liebe Jutta,
    und auch nicht gegessen...sieht gut aus...ist aber auch viel Arbeit,

    lieber Gruß Birgitt

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Jutta!
    Gesehen habe ich Löwenzahngelee bzw. Honig schon, aber noch nie gekostet.
    Deine Fotos, die begeistern mich jedes Mal auf's Neue. Hast Du Fotografie ge-(er)-lernt? Die Bilder sind ja wahre Kompositionen und würden in jedem guten Journal ihren Platz finden. Gekonnt, ja sogar - gefühlsmäßig - mit Liebe dekoriert. Zauberhaft.
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  5. .....gesund, gesund, gesund und schmeckt lecker. Als unsere Kinder noch klein waren haben wir auch noch Löwenzahnhonig gemacht.
    Ich wünsche dir einen ganz guten Appetit !
    Schönen Gruß,
    Luis

    AntwortenLöschen
  6. Mit Löwenzahngelee habe ich es noch nicht versucht...sieht aber doch lecker aus....
    Liebe Grüße, Karin

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Jutta, Löwenzahngelee habe ich noch nie gekocht, ist aber ein Versuch wert.
    Danke für das Rezept.

    Liebe Abendgrüße
    Angelika

    AntwortenLöschen
  8. Nach deinem Rezept versuche ich es mal. Vor einigen Jahren hatten die Kinder und ich mal Löwenzahn-Sirup ausprobiert, der aber nicht wirklich lecker war.
    Danke für's Zeigen,
    Birgit

    AntwortenLöschen
  9. Das kannte ich ja noch gar nicht. Danke für den Tipp.
    Vielleicht hast du ein paar Käferchen mitgekocht, aber sie wollten es ja nicht anders *gg*.

    Grüßle ♥ Mathilda

    AntwortenLöschen
  10. Davon habe ich noch nie gehört. Das wäre dann mal eine sinnvolle Verwendung für diesen lästigen Gesellen.
    Grüßle Bellana

    AntwortenLöschen
  11. Wow, sowas war mir nicht bekannt, dass man aus den Blüten Gelee kochen kann.
    Eine super Sache, und er schaut gut aus.

    AntwortenLöschen
  12. Das sieht gut aus, und Hilfe vom kleinen Wicht hattest du auch, liebe Jutta.
    Herzlich, do

    AntwortenLöschen